
Besonders aktiv war das Tauchsportcenter Schorndorf beim Stadtfest
in Schorndorf am 24. und 25 August.
Der Mittelpunkt des Treibens war ein Tauchtruck, der auch von
anderen Teilnehmern am Stadtfest gesponsort wurde, da er als
eine der Hauptattraktionen galt.
Dort war es möglich, die ersten Schritte in eine neue Welt
zu machen. Für 5 € konnte man die Unterwasserwelt
bei einem Tauchgang entdecken und die ersten Atemzüge machen.
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Der
Erlös ging zu Gunsten der örtlichen DLRG. Vor allem
Kinder nutzten dieses Angebot dem einen oder anderen
Erwachsenen war es dann wohl doch zu frisch!
Ausserdem wurde eine Wette aus der ZDF Sendung mit Thomas Gottschalk
"Wetten das... " wiederholt, die am 03.März live
ausgestrahlt wurde. Damals wurde die Wette mit 8 Sec. Vorsprung
gewonnen. Auf dem Stadtfest wiederholte das Tauchcenter Schorndorf
die Wette mehrere Male.
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Wie
schon in der Livesendung ging es darum, unter Wasser Luftballons
aufzublasen und zum Platzen zu bringen, was auch hier wieder
gelang.
Zusätzlich zu all diesen Aktivitäten bot der Stand
vom Tauchsportcenter Schorndorf auch ein kleines Kino an, das
in einem LKW auf der Ladefläche aufgestellt wurde. Dort
waren zahlreiche Filme rund ums Tauchen zu sehen, von Beiträgen
zu Tauchkursen bis hin zu Filmen über faszinierende Tauchdestinationen.
Natürlich nahm das Tauchcenter Schorndorf während
des gesamten Festes auch die Gelegenheit wahr, an einem separaten
Informationsstand ganz allgemein über das Tauchen zu informieren.
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Aufgrund
der großen Nachfrage der Kinder wurde auch dieses Jahr
ein grosses Projekt Tauchen für Kinder im Rahmen
des Ferienprogramms der Gottmadinger Hauptschule durchgeführt.

Das PADI CDC Center Pro Marine in Radolfzell hatte an drei Terminen
mit einem Ansturm von jeweils 25 Kindern zu tun. Leider konnten
nicht alle Anfragen berücksichtigt werden.
Unmittelbar nach der Anmeldung konnte es losgehen. Die Kinder
wurden einzelnen Staffmitgliedern von Pro Marine zugeteilt,
das Briefing wurde gemacht und die ABC Ausrüstung an die
Kinder verteilt. Bevor es mit Tauchgerät ins Wasser ging,
wurde eine kurze Wassergewöhnung durchgeführt, um
zu sehen ob die Kinder mit dem Element Wasser vertraut sind.

Danach wurde einzeln den Kindern die Tauchausrüstung im
Wasser angelegt, die Einführung ins Atmen durchgeführt
und der Druckausgleich nochmals erklärt.
Kein einziges Kind zeigt in irgend einer Form Probleme mit dem
Atmen oder mit dem Schwimmen unter Wasser. Ganz im Gegenteil:
mit grosser Leichtigkeit meisterten sie die Anforderungen. Damit
es auch etwas zu sehen gab wurden verschiedene Plastikgegenstände
wie Gartenzwerg; Krokodil; Fische usw. im Becken verteilt.
Absoluter Höhepunkt war die Benutzung des Unterwasser Scooters:
einmal wie James Bond durchs Wasser flitzen, das war ein Top-Erlebnis.
Am Ende des Programms wurden die Kinder noch zu einem kleinen
Wettbewerb zusammengerufen. Es wurden verschiedene PADI Fischpin`s
von dem Tauchlehrer ins Wasser geworfen. Die Kinder mussten
sie in 1m tiefen Wasser antauchen und durften die behalten,
die sie gefunden hatten.
Mit einer digitalen Unterwasserkamera wurde von jedem Kind ein
Foto gemacht welches von Pro Marine auf ihrer Webseite veröffentlicht
wurde.
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Auch konnten die Kinder das Foto bekommen. Am Ende wurde an
alle eine Bubblemaker Urkunde ausgegeben.
Da war zum Beispiel Blue 10 Jahre alt. Blue erzählte mir
er hat diesen Namen von seinen Eltern bekommen weil er am Meer
geboren ist. Er liebt das Wasser und will schon immer einen
Tauchkurs machen. Bei allen drei Terminen hat er mitgemacht
und von seinem Taschengeld bezahlt. Auf die Frage von mir, wie
er sich das Tauchen vorstellt, antwortete er mir wahrscheinlich
sein es wie ein Fisch zu sein, und man könnte leichter
und länger unter Wasser bleiben. Schon lange kann er tauchen
aber muss sofort wieder an die Oberfläche zum Luft holen,
was Blue nicht gefällt, weil keine Zeit bleibt etwas anzusehen.
Nach dem ersten Tauchausflug unter Wasser sagte er mir, geil
hätte er das Auf und Abtauchen gefunden und das Fahren
mit dem Scooter. Nicht so toll hat er das Gefühl an den
Zähnen gefunden das durch die kalte Luft verursacht wurde.
Es sei wie beim Zahnarzt, ein wenig betäubt. Allerdings
werde er dennoch Taucher werden.
Dann war da noch Phillip, 11 Jahre alt groß und kräftig.
Seit er 8 Jahre alt ist will er zum Wasserrettungsdienst oder
Seemann werden, da sein Opa auch Seemann war und immer so geile
Geschichten erzählt hat. Vorstellen tut er sich das Tauchen
spaßig aber auch gefährlich wegen der Haie, welche
die Menschen fressen. Doch im Schwimmbad gibt es ja keine Haie
und deshalb hat er auch keine Angst.

Simon, 11 Jahre alt hat sich zum Tauchen angemeldet, weil sein
Bruder es im letzten Jahr auch gemacht hat. Sein Bruder hat
wochenlang von nichts anderem bei seinen Freunden erzählt
als vom Tauchen. Er wolle auch bei seinen Freunden sagen können,
dass er tauche. Simon meint, dann kann er auch was erzählen
und alle wären sie dann neidisch auf ihn. Er könne
nicht so gut schwimmen deshalb lerne er tauchen dann braucht
er ja nicht mehr so gut schwimmen zu lernen. |
Sabrina
ist 8 Jahre alt und hat sehr viel im Rahmen des Ferienprogramms
gemacht. Sie war auf dem Bauernhof und beim Stoffmalen. Da diese
Aktivitäten nicht so aufregend waren und ihre Freundin
zum Tauchen wollte, aber nicht alleine, hat sie sich auch angemeldet.

Sabrina hat keine Angst vor dem Wasser. Ihr Seepferdchen-Abzeichen
hat sie im Rhein bei Strömung gemacht und nicht im Schwimmbad.
Es sei zu einfach und es machen alle im Schwimmbad, sagte sie.
Wenn Sabrina mit ihren Eltern im Urlaub ist, hat sie im Meer
geschnorchelt. Ihr Onkel ist selbst auch Taucher. Sie findet
es toll, wenn er vom Tauchen erzählt und Fotos zeigt, was
er alles gesehen hat. Sabrinas Vater hat mal einen Schnuppertauchgang
gemacht aber die Sache nicht weiter verfolgt. Ihre Mutter würde
zusammen mit Sabrina gerne das Tauchen lernen - zumindest mal
probieren. Sobald Sabrina das richtige Alter hat, werden ihre
Eltern ihr einen Tauchkurs schenken.

Dann ist da noch Cara, auch 8 Jahre alt, mit etwas Bauchschmerzen,
da sie nicht recht weiss, was auf sie zukommt. Cara ist eher
schüchtern und vorsichtig. Auf meine Frage, ob sie schon
mal getaucht ist, zum Beispiel im Schwimmbad, antwortete sie
mit nein, weil sie keine Luft anhalten kann, aber das Seepferdchen
hat sie auch gemacht, kam es sofort aus ihrem Mund. Sie hat
aus Filmen gelernt, dass Haie gefährlich sind, aber wenn
man ruhig bleib, würden sie ja wieder fortschwimmen. Uns
wie stellt sie sich das tauchen vor? Leicht, saht sie, und man
könne länger unter Wasser bleiben. Es wird ein schönes
Gefühl sein glaubt sie.
Als sie wieder auftauchte, war sie total begeistert und wollte
unbedingt nochmals runter. Scooterfahren hat ihr nicht gefallen,
weil man die Arme so lang machen muss.
Am Anfang sei es schon ein bisschen komisch gewesen und der
Hals klebe zu das waren neben der grossen Begeisterung
die Eindrücke der Achtjährigen. |